"Rente mit 63"
Reformvorhaben: Frei wirbt nach Kritik um Unterstützung

Nach der Kritik am Rentenpaket hat Unionsfraktionschef Frei erneut um Unterstützung geworben.

    Thorsten Frei (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag
    Unionsfraktionschef Thorsten Frei, CDU (Michael Kappeler/dpa)
    Der CDU-Politiker sagte der ARD, es gelte nun, die - Zitat - Jahrhundertreform über die Rampe zu schieben. Damit würden die rentenpolitischen Herausforderungen für die nächsten 25 Jahre gelöst werden. Er kritisierte, dass die CDU-Ministerpräsidenten Schulze, Kretschmer und Voigt die geplante Streichung der sogenannten Rente mit 63 infrage stellen.
    Zuvor hatte Frei bereits mehrfach vor Eingriffen in das Reformvorhaben gewarnt. Wer einen der Bausteine herausbreche, müsse mit weiteren Änderungswünschen rechnen, was am Ende das ganze Gebäude zum Einsturz bringe.
    Ob die Reform der Zustimmung der Länder im Bundesrat überhaupt bedarf, ist noch nicht klar. Das zuständige Arbeits- und Sozialministerium erklärte auf Anfrage des Deutschlandfunks, zu Details der gesetzlichen Umsetzung könne man noch keine Auskunft geben. Ziel sei jedenfalls eine Verabschiedung bis Ende 2026 im Bundestag.
    Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.