Belgien
Regen bremst Waldbrand im Hohen Venn - Feuerwehr will ihn "einkreisen"

Im Hohen Venn in Belgien hat sich die Ausbreitung des großen Waldbrands durch den einsetzenden Regen verlangsamt.

    Ein Feuerwehrmann löscht Glutnester im schwelenden Bode im Naturschutzgebiet Hohes Venn
    Waldbrand im Hohen Venn (Belga / dpa / Bruno Fahy)
    Das teilte ein Sprecher des Krisenstabs der Provinz Lüttich mit. Nach seinen Angaben versucht die Feuerwehr nun, den Brand - Zitat - "vollständig einzukreisen". Voraussetzung für einen Erfolg sei, dass sich das Wetter nicht erheblich ändere.
    Gestern Abend konnten die Einwohner des evakuierten Dorfes Sourbrodt in der belgischen Gemeinde Weismes in ihre Häuser zurückkehren. Das Feuer in dem bei Wanderern und Radfahrern beliebten Naturschutzgebiet an der Grenze zu Deutschland hat seit Freitag rund 3.000 Hektar Vegetation vernichtet. Ein Behördensprecher sagte, wegen des unter der Erde brennenden Torfs könne es Wochen oder gar Monate dauern, bis der Brand vollkommen gelöscht sei. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911. Im deutschen Eifelort Monschau mussten wegen gesundheitsgefährdenden Rauchs zeitweise Stadtteile evakuiert werden. In Köln, Leverkusen und Aachen wurden Warnungen vor Geruchsbelästigung verbreitet.
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.