
Die Flugabwehr habe zuletzt 195 Drohnen zerstört, die Kurs auf die russische Hauptstadt genommen hätten, teilte der Moskauer Bürgermeister Sobjanin auf Telegram mit. Die Flughäfen Domodedowo und Wnukowo setzen den Betrieb aus. Eine ukrainische Stellungnahme zu den Angaben liegt nicht vor.
Unterdessen hat der ukranische Präsident Selenskyj beklagt, dass das militärisch wichtige Satelliteninternet Starlink über seinem Land weiterhin nur gedrosselt funktioniere. Demnach verfolgten die Satelliten des US-Unternehmens SpaceX keine Flugobjekte mehr, die schneller als 160 Kilometer pro Stunde flögen.
Wer für die Einschränkungen verantwortlich ist, ist unklar. Sowohl der Starlink-Betreiber Musk als auch US-Präsident Trump wiesen eine Verantwortung zurück. Die USA hatten zuletzt den Ton gegenüber der ukrainischen Regierung wieder verschärft. Zudem schloss Trump eine Vereinbarung mit Russland über Diesellieferungen und setzte ein Sanktionspaket gegen Moskau kurz vor dem Inkrafttreten aus.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





