Ukraine-Krieg
Russland bestätigt von Trump angekündigte Waffenruhe nicht

Über die von US-Präsident Trump angekündigte Waffenruhe im Ukraine-Krieg herrscht weiter Unklarheit. Die Feuerpause soll eigentlich für Angriffe auf Energieanlagen gelten. Russland bestätigte eine solche Vereinbarung heute aber nicht. Kremlsprecher Peskow sagte lediglich, die Kontakte mit den USA dauerten an.

    Kreml-Sprecher Dimitri Peskow hält ein Smartphone in der Hand.
    Kreml-Sprecher Dimitri Peskow (picture alliance / TASS / Vladimir Smirnov)
    Wenn es Ergebnisse gebe, werde man darüber informieren. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj hatte überrascht auf Trumps Ankündigung reagiert, sich dann aber zur Einhaltung einer begrenzten Waffenruhe bereiterklärt. Später sagte er noch, er sei gespannt darauf, was die USA unternähmen, damit Russland die Feuerpause einhalte.
    Selenskyj betonte zugleich, er sei auch zu einer Waffenruhe von 60 Tagen bereit, um in der Ukraine Wahlen abzuhalten. Kremlsprecher Peskow lehnte dies ab und bot nur eine Feuerpause für den möglichen Tag der Abstimmung an. Er behauptete, Selenskyj wolle die 60 Tage nicht für Wahlen, sondern dafür, im Krieg neue Kräfte zu sammeln.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.