Literatur
Schriftsteller Thélyson Orélien wird mit KI-Vorwürfen konfrontiert

In Frankreich ist eine Kontroverse um den aus Haiti stammenden Schriftsteller Thélyson Orélien und seinen ersten Roman entbrannt.

    Der in Haiti geborene Quebecer Schriftsteller, Dichter und Romanautor Thélyson Orélien.
    Schriftsteller Thélyson Orélien (AFP / JOEL SAGET)
    Laut verschiedenen Medien gibt es Vorwürfe, der Autor habe das Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst. Der Roman "C’était ça ou mourir“ ist einer der großen Erfolge der diesjährigen Literatursaison. Er ist für verschiedene Preise nominiert, darunter der Prix Goncourt. Der kanadisch-haitianische Autor erzählt die Geschichte eines Lehrers, der aus seiner von Bandenkriegen heimgesuchten Heimat flieht und schließlich in Kanada landet. Orélien weist die Vorwürfe zurück.
    Ausgelöst wurde die Kontroverse durch einen anonymen Account auf der Plattform X. Dort wird behauptet, das Buch von Thélyson Orélien sei "fast vollständig“ von einer KI verfasst worden. Die Vorwürfe werden mit einer Textanalyse durch eine Software namens Pangram begründet.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.