Ukraine-Krieg
Selenskyj bietet Deeskalation an, wenn Russland Angriffe auf ukrainischen Energiesektor und kritische Infrastruktur einstellt

Der ukrainische Staatschef Selenskyj hat vor dem geplanten Treffen mit US-Präsident Trump seinen Vorschlag für eine begrenzte Waffenruhe im Ukraine-Krieg erneuert.

    Ein Arbeiter geht an einer völlig zerstörten Tankstelle in der Region Kiew vorbei.
    Russland greift immer wieder Energie-Infrastruktur in der Ukraine an, so wie diese Tankstelle (Archivfoto vom 11. September 2026). (picture alliance / AP Photo / Efrem Lukatsky / Efrem Lukatsky)
    Selenskyj forderte Russland auf, den Energiesektor, die kritische Infrastruktur und die Lebensmittelexporte der Ukraine nicht weiter anzugreifen. Wenn Russland sich daran halte, werde das auch zu einer entsprechenden Deeskalation von ukrainischer Seite führen.
    Selenskyj will sich morgen mit US-Präsident Trump treffen. Das Gespräch soll am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfinden. Trump hatte Selenskyj in der vergangenen Woche aufgerufen, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Er hatte zugleich die Ukraine für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich gemacht. Die Ukraine hatte zuletzt die Region Moskau mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Eine große Raffiniere in der Nähe der russischen Hauptstadt war dabei in Brand geraten.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.