Shida Bazyar: "Heimat ist ein völlig leerer Begriff für mich"

Shida Bazyar erhält für "Die Lücken" den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Roman erzählt von postmigrantischen Realitäten in der deutschen Nachkriegszeit. Als Tochter iranischer Eltern kann sie freier über die Nazivergangenheit schreiben, sagt sie.

Fuhrig, Dirk |
Shida Bazyar sitzt vor einem schwarzen Hintergrund und blickt in die Kamera. Sie hat ihren Kopf auf ihrer rechten Hand aufgestützt
Shida Bazyar war es beim Verfassen ihres Romans wichtig, "Täter*innen zu beschreiben als die Menschen, die sie sind", und nicht als die "ultimativen Bösen" (imago / opale.photo / Basso Cannarsa)