
In Deutschland waren die Onlineauftritte zahlreicher Privatunternehmen und öffentlicher Einrichtungen nicht mehr erreichbar - darunter auch die einiger Landesregierungen. Mehrere EU-Staaten wie Belgien, Finnland, Dänemark und die Niederlande nahmen ihre eigenen Internetauftritte ebenfalls offline.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnte vor der Bedrohung. Demnach könnten kriminelle Akteure durch die Schwachstelle etwa die vollständige Kontrolle über eine Website übernehmen, sensible Datenbanken und Kundendaten abgreifen oder Server für weitere Cyberattacken missbrauchen. Weltweit gaben Sicherheitsbehörden Warnungen heraus, darunter die Cyberabteilung des US-Geheimdienstes NSA. Die Entwickler der Programmiersprache PHP riefen dazu auf, umgehend ein entsprechendes Update zu installieren. Bis das geschehen ist, sollten die Internetseiten vom Netz genommen werden.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








