
Man habe als Koalition und Bundesregierung entschieden, die Bürger so schnell wie möglich zu entlasten, sagte Zorn dem Deutschlandfunk. Die meisten zielgerichteten Instrumente seien nicht direkt wirksam, führte der SPD-Politiker aus. Daher habe man sich für eine Wiederauflage des sogenannten Tankrabatts entschieden. Es brauche jedoch auch Markteingriffe, erklärte Zorn, da man beobachte, dass die Mineralölwirtschaft Rekordmargengewinne erziele. Daher werde mit dem ebenfalls beschlossenen Tankpreisdeckel ab spätestens Januar 2027 eine Begrenzung dieser Margen angestrebt.
Die oppositionellen Grünen kritisierten die Pläne des Bundeskabinetts als falsche Prioritätensetzung. Grünen-Fraktionsvize Audretsch sagte dem Deutschlandfunk, er halte die Einführung einer Übergewinnsteuer für richtig.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin vom 1. Oktober bis 31. Dezember um rund 14 Cent pro Liter zu senken. Zudem soll ein Tankpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens eingeführt werden.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
