
Die Menschen sähen die SPD nicht mehr als politische Option. Das sei existenzgefährdend, hieß es zur Begründung. Die Landesverbände und der Parteivorstand seien aufgerufen, auf diese Lage zu reagieren und einen Sonderparteitag einzuberufen. Zudem sei es schwierig, dass die beiden Vorsitzenden Bas und Klingbeil jeweils ein Regierungsamt inne hätten. Beiden bleibe in dieser Konstellation nicht genügend Zeit, sich um die Partei zu kümmern.
Laut Statut der SPD kann ein außerordentlicher Parteitag einerseits vom Parteivorstand einberufen werden, andererseits aber auch von der Basis, wenn sich mindestens zwei Fünftel der Bezirksverbände dafür aussprechen.
Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
