Fachmagazin "Opernwelt"
Staatstheater Mainz ist Opernhaus des Jahres

Das Staatstheater Mainz ist das Opernhaus des Jahres. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift "Opernwelt" unter 40 internationalen Kritikern. Das Staatstheater in Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Markus Müller überzeugte demnach durch einen "dramaturgisch bezwingenden, couragierten und politisch wachen Spielplan sowie eindrückliche Regiehandschriften".

    Das Foto zeigt das Staatstheater in Mainz, ein älteres Gebäude, verkleidet mit roten Ziegeln und einem Glasdach.
    Das Staatstheater in Mainz ist das Opernhaus des Jahres. (IMAGO / Pond5 Images / xcitylifex via imago-images.de)
    Vergangenes Jahr hatte das Opernhaus Zürich den Titel gewonnen. Zum Regisseur des Jahres wurde Claus Guth ernannt. Er überzeugte die Kritiker mit seinen "luziden Lesarten" von Jean-Marie Leclairs "Scylla et Glaucus" am Opernhaus Zürich und Brett Deans "Of One Blood" an der Bayerischen Staatsoper in München.

    "Of One Blood" gleich mehrfach prämiert

    Die neu komponierte Oper "Of One Blood" wurde zudem als Uraufführung des Jahres geehrt. Für das Bühnenbild wurde Etienne Pluss ausgezeichnet. Der Titel "Sänger des Jahres" ging an Michael Spyres für seine Darbietungen als Walther von Stolzing ("Die Meistersinger von Nürnberg") und Siegmund ("Die Walküre") bei den Bayreuther Festspielen 2025. 
    Zur Sängerin des Jahres wurde Elena Stikhina für ihre Interpretation der Jeanne in Tschaikowskys "Jungfrau von Orléans" an der Nationale Opera en Ballet in Amsterdam gewählt. Als Dirigent des Jahres überzeugte Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt am Main. Dort sahen die Experten auch das Orchester des Jahres.
    Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.