Demokratische Republik Kongo
Steigende Zahl der Ebola-Fälle - Vereinte Nationen fordern deutlich mehr Hilfe vor Ort

Angesichts der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo fordern die Vereinten Nationen mehr Hilfsmaßnahmen.

    Demokratische Republik Kongo, Goma: Ein medizinischer Mitarbeiter zieht einen Schutzanzug an.
    Die Vereinten Nationen fordern eine Ausweitung der Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung des Ebola-Virus. (XinHua / dpa)
    Nach Angaben des zuständigen Ebola-Koordinators der UNO, Harneis, verdoppelt sich die Zahl der Infektionen derzeit etwa alle 20 Tage. Es würden daher deutlich mehr medizinisches Personal, Schutzausrüstung und Logistik benötigt. Eine frühzeitige Behandlung der Erkrankten steigere die Überlebenschancen enorm. Der stellvertretende Leiter des Welternährungsprogramms, Skau, sprach von dem am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch aller Zeiten. Den kongolesischen Gesundheitsbehörden zufolge sind bisher mehr als 1.400 Menschen an der Krankheit gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.