Hintergrund ist laut WDR ein Fall aus dem Kreis Euskirchen. Dort ist ein Ehrenamtler für den Schiedsrichternachwuchs zuständig, der auch AfD-Mitglied und bei der "Generation Deutschland" aktiv ist. Die Jugendorganisation der Partei wird in Nordrhein-Westfalen als extremistischer Verdachtsfall eingestuft. Der Ehrenamtler selbst erklärte dazu, er trenne Politik und Sport und fordere das auch vom Verband. Mehrere andere Ehrenamtler legten dem Bericht zufolge aus Protest gegen den AfD-Funktionär ihre Aufgaben nieder. Zudem wurde beantragt, die Satzung des Verbands zu ändern - um künftig sicherzustellen, dass sich eine AfD-Mitgliedschaft und ein Amt im Verband gegenseitig ausschließen.
Der Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein, Katzidis, sagte dem WDR, dass man daraufhin eine Stellungnahme der NRW-Finanzverwaltung eingeholt habe. Die stelle jetzt klar, "dass ein Ausschluss von Personen rein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer verfassungsrechtlich zugelassenen Partei nicht mit der gesetzlichen Neutralitätspflicht im Gemeinnützigkeitsrecht vereinbar ist".
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
