MTV Video Music Awards
Taylor Swift stellt Rekord auf, sieben Preise für Madonna

Taylor Swift und Madonna sind die großen Gewinnerinnen der diesjährigen MTV Video Music Awards (VMAs), die in Los Angeles verliehen wurden. Swift erhielt die Auszeichnung für das Video des Jahres und stellte mit insgesamt 33 Preisen einen Rekord auf. Madonna wurde sogar mit sieben Trophäen ausgezeichnet.

    Taylor Swift nimmt im Peacock Theater in Los Angeles den "MTV VMA Artist Director Honors"-Preis im Rahmen der MTV Video Music Awards entgegen.
    Taylor Swift nimmt im Peacock Theater in Los Angeles den "MTV VMA Artist Director Honors"-Preis im Rahmen der MTV Video Music Awards entgegen. (Chris Pizzello / Invision / AP / dpa )
    Swift setzte sich in der Hauptkategorie mit ihrem Musikvideo "The Fate of Ophelia" durch und überholte damit Beyoncé als bislang erfolgreichste Künstlerin in der Geschichte der VMAs. Außerdem gewann sie den Preis für die beste Regie für das Video "Opalite" und erhielt den erstmals vergebenen Sonderpreis "Artist Director Honors" für ihre Regiearbeit. Den Preis für das Video des Jahres widmete Swift der kürzlich verstorbenen Country-Sängerin Dolly Parton.
    Madonna war mit 13 Nominierungen als Favoritin ins Rennen gegangen und gewann am Ende sieben Auszeichnungen. Geehrt wurde die 68-Jährige unter anderem als Künstlerin des Jahres. Weitere Preise erhielt sie für ihre Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter bei dem Song "Bring Your Love" sowie für das Musikvideo "Confessions II - The Film". Madonna eröffnete die Preisverleihung mit einem Live-Auftritt.
    Weitere Auszeichnungen gingen an Bruno Mars als besten R&B-Künstler, Sienna Spiro als beste neue Künstlerin und Lisa als besten Pop-Act. BTS wurden unter anderem als beste Gruppe ausgezeichnet, Ariana Grande gewann in der Kategorie "Song des Sommers". Den "Video Vanguard Award" erhielt die Grunge-Band Nirvana für ihren langjährigen Einfluss auf die Musik- und Videokultur. Die früheren Bandmitglieder Krist Novoselic, Dave Grohl und Pat Smear nahmen die Auszeichnung entgegen und erinnerten an den 1994 gestorbenen Frontmann Kurt Cobain.
    Moderiert wurde die Preisverleihung erstmals von dem US-Rapper Snoop Dogg.
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.