Mittlerer Osten
Trump droht Iran mit "beispiellosen Wirtschaftskrieg", Teheran ragiert gelassen

US-Präsident Trump dem Iran mit einem "beispiellosen Wirtschaftskrieg" gedroht.

    Das Bild zeigt einen gestikulierenden Donald während einer Ansprache, während er auf einem Stuhl sitzt.
    US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit einem "wirtschaftlichen D-Day". (AP Photo / Alex Brandon)
    Dabei brauche es auch die Hilfe aller Verbündeten, um die von Teheran ausgehende Bedrohung zu stoppen, schrieb Trump auf seiner hauseigenen Online-Plattform. Gestoppt werden müssten unter anderem Ölschmuggel, Geldtransfers und Tarnfirmen. Wörtlich verwendete er den Begriff "wirtschaftlicher D-Day" und drohte zugleich allen Ländern mit - Zitat - "gewaltigen" ökonomischen Konsequenzen, die weiter mit dem Iran zusammenarbeiten. Die Führung in Teheran reagierte gelassen. In einer Erklärung heißt es, dies sei keine neue Entwicklung, da die USA bereits seit Jahren versuchten, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden.
    Man habe jedoch gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und sei darin mittlerweile sehr versiert.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.