Treffen in Washington
Trump und Xi kündigen engere Zusammenarbeit an

US-Präsident Trump und der chinesische Staatschef Xi haben bei ihrem Treffen in Washington ihren Willen zu einer besseren Zusammenarbeit betont.

    Donald Trump (r.) und Xi Jinping
    Donald Trump (r.) und Xi Jinping (picture alliance / AP Photo/Mark Schiefelbein)
    Beide hoben hervor, dass man mehr Kommunikation und Zusammenarbeit der beiden größten Volkswirtschaften anstrebe. Trump kündigte gemeinsame Erörterungen zu Themen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz an. Hier liefern sich beide Länder einen Wettstreit um die Vorherrschaft. Xi betonte, die USA und China sollten Partner und keine Rivalen sein. Die USA verkündeten, dass sich beide Länder auf eine Verlängerung ihrer Zollpause um zwei Monate verständigt hätten. Eine Bestätigung dazu von chinesischer Seite steht noch aus.
    Konfliktthemen bleiben der Umgang mit Iran, Russland und Taiwan. Xi forderte die USA und den Iran zu Verhandlungen auf. Mit Blick auf Taiwan betonte Xi, dass die Haltung Chinas zur Wahrung der nationalen Einheit und territorialen Integrität glasklar sei. Er forderte Trump auf, die Taiwan-Frage mit Umsicht zu behandeln. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.