SuedLink
Umplanung bei Bad Friedrichshall nach geologischen Erkenntnissen - Vorhabenträger halten an Zeitplan fest

Beim Bau der Stromtrasse SuedLink muss der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW auf einem Abschnitt in Baden-Württemberg umplanen.

    Ein Bergmann der Südwestdeutschen Salzwerke AG prüft unter Tag an einer Strecke, die für die SuedLink-Stromtrasse gelegt wird, an einer Teilschnittmaschine den Meißel.
    Die Arbeiten an der SuedLink-Stromtrasse im Bergwerk Heilbronn mussten gestoppt werden. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Marijan Murat)
    Die Kabeltrasse kann bei Bad Friedrichshall nach neuen geologischen Erkenntnissen auf einer Länge von gut 3 Kilometern nicht wie vorgesehen durch ein Salzbergwerk geführt werden. Stattdessen soll sie nun in wenigen Metern Tiefe im Boden verlaufen, teilte TransnetBW mit. Grund sei ein Restrisiko durch wasserführende Gesteinsschichten.
    Trotz der Umplanung halte man an der Fertigstellung der Stromtrasse Ende 2028 fest, teilte das Unternehmen mit. Auch das beteiligte Unternehmen Tennet betont, dass die Arbeiten auf allen SuedLink-Baustellen planmäßig weiterliefen. SuedLink soll auf rund 700 Kilometern Windstrom aus Norddeutschland nach Baden-Württemberg und Bayern transportieren.
    Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.