
Der Regierungs- und Parteichef hat bereits deutlich gemacht, dass er seine beiden Ämter behalten und seinen Reformkurs fortsetzen will. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer forderte einen Politikwechsel. Er sagte im Deutschlandfunk, es könne angesichts der Wahlergebnisse wenig bleiben wie es sei. Als Beispiel nannte er etwa die Bürokratie. Zudem verteuere eine falsche Klimaschutzpolitik Energie und das Bauen. Kretschmer kritisierte, die Bundesregierung habe es bisher nicht geschafft, die Voraussetzungen für ein Wirtschaftswachstum zu schaffen.
Führende CDU-Politiker hatten Merz gestern ihre Unterstützung zugesagt. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wüst bekräftigte, dass er Personaldebatten nicht für zielführend halte. Man brauche eine stabile Bundesregierung, sagte Wüst bei einer Veranstaltung der "Rheinischen Post" in Düsseldorf.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
