Rentenreform
Unionsfraktionschef Frei unterstützt Rentenvorschläge der Alterssicherungskommission in allen Punkten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Frei, hat sich mit Blick auf die Rentenreform für die Umsetzung aller Vorschläge der Alterssicherungskommission ausgesprochen. Er sagte im Deutschlandfunk, man müsse einen Entwurf schaffen, der die Herausforderungen im Rentensystem dauerhaft löse.

    Thorsten Frei (CDU), Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, spricht bei einer Pressekonferenz.
    Unionsfraktionschef Thorsten Frei, CDU (Michael Kappeler/dpa)
    Mit dem Vorschlag der Alterssicherungskommission erreiche man einen Kompromiss zwischen allen Generationen. Zugleich signalisierte Frei Gesprächsbereitschaft mit der Koalitionspartnerin SPD und verwies darauf, dass man Gesetze gemeinsam erarbeite. Der Unionsfraktionsvorsitzende erklärte weiter, grundsätzlich müsse man die Schlussfolgerung ziehen, dass man die jahrelange Stagnation überwinden müsse. Es sei Aufgabe der Politik, den Menschen zusätzliche Lebensperspektiven zu eröffnen - vorausgesetzt sei ein Wachstum der Wirtschaft, betonte Frei.

    Bild-Zeitung: Union und SPD beraten über Kompromiss bei abschlagsfreier Rente nach 45 Beitragsjahren

    Nach Informationen der "Bild"-Zeitung beraten die Fraktionen ⁠von Union und SPD im Streit über die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach ‌45 ⁠Beitragsjahren über einen Kompromiss.Dabei werde unter anderem eine Anhebung der nötigen Beitragsjahre um bis zu zwei Jahre diskutiert, hieß es.
    Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Bentele, forderte einen "Sozialcheck" für die Rentenreform. Sie bekräftigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur ihre Kritik an den Plänen zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. - Es brauche mindestens eine Übergangszeit sowie eine Ersatzlösung für gesundheitlich belastete Ältere.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.