
Entsprechend äußerte sich der Chef der bayerischen CSU-Landtagsfraktion, Holetschek, nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus den CDU-regierten Bundesländern in München. Holetschek sagte, sollte Berlin eine Landesregierung bekommen, die Antisemitismus und Judenhass im Programm habe, dann werde man eine gemeinsame Initiative in der Frage der Hauptstadt-Finanzierung starten. Genauer äußerte er sich nicht.
Vor wenigen Tagen hatte bereits der bayerische Ministerpräsident Söder (CSU) damit gedroht, den erst kürzlich von Bund und Berlin unterzeichneten neuen Vertrag zur Hauptstadtfinanzierung wieder in Frage zu stellen. Er bezog sich auch auf den Länderfinanzausgleich. Dort ist Berlin eines der größten Nehmerländer.
Die Linke war bei der Wahl des Abgeordnetenhauses in der Hauptstadt vor neun Tagen stärkste Kraft geworden. Sie will am Donnerstag Gespräche mit Grünen und SPD über eine mögliche Regierungsbildung führen.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
