
Das entschied der Supreme Court, das höchste Gericht der USA, und gab damit einem Eilantrag des Justizministeriums statt. Eine Hauptverhandlung mit anschließendem Urteil wird für Dezember erwartet. Zuvor hatte ein Bezirksrichter die derzeitige Abschiebepraxis für rechtswidrig erklärt, weil den Betroffenen keine Möglichkeit gegeben werde, auf persönliche Gefahren in den Zielstaaten hinzuweisen.
Die Abschiebung in sogenannte Drittländer ist eine von mehreren Maßnahmen der US-Regierung, um die von Präsident Trump geforderten Massenabschiebungen umzusetzen. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Migranten in 29 Länder abgeschoben, zu denen sie zuvor teils keinerlei Bezug hatten.
Dazu zählt auch der Südsudan, für den das US-Außenministerium eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Wegen der politisch instabilen Lage, sowie aufgrund von Kriminalität, Entführungen sowie bewaffneten Konflikten sollten US-Bürger das Land dringend meiden.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
