Arktis-Streit
USA, Grönland und Dänemark unterzeichnen Sicherheitsabkommen

Die USA, Dänemark und Grönland haben ein Abkommen geschlossen, das den Streit um die Arktisinsel beilegen soll.

    Bunte Häuser der Hauptstadt Nuuk in Grönland inmitten von Schnee
    Bunte Häuser der Hauptstadt Nuuk in Grönland (picture alliance / TT Nyhetsbyran / Johan Nilsson / TT)
    Die drei Staats- und Regierungschefs unterzeichneten in New York die jüngst getroffene Sicherheitsvereinbarung. Das zehnseitige Dokument erkennt die Souveränität und territoriale Integrität Dänemarks und das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer an. Den USA wird eine Ausweitung ihrer Militärpräsenz erlaubt. Konkret dürfen sie zwei neue Militärstützpunkte errichten und einen bereits seit 1951 bestehenden ausbauen. Grönland ist autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark. Trump hatte dem NATO-Partner mehrfach gedroht, die Kontrolle über die Insel zu übernehmen.
    Der grönländische Regierungschef Nielsen sprach von einer "Win-Win-Win-Vereinbarung". Sie berücksichtige die Bevölkerung Grönlands, deren Rechte, Lebensgrundlagen und die Entwicklung des Landes. Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen nannte das Abkommen einen Meilenstein in den Beziehungen ihres Landes zu den USA.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.