Folgen des Irankriegs
USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp für Diesel - Maßnahme zuletzt während Ölkrise in den 70ern angewandt

Angesichts steigender Preise vor allem für Diesel prüfen die USA einen Exportstopp des Kraftstoffs.

    Das Foto zeigt eine Tankstelle und deren Preistafel in Florida/USA im April 2026.
    Auch in den USA ziehen die Kraftstoffpreise nach Beginn des Irankriegs im Febrauar stetig an. (Archivbild) (Getty Images via AFP / JOE RAEDLE)
    Finanzminister Bessent erklärte, möglich sei ein vollständiger oder ein Teil-Stopp der Ausfuhren. Infolge des Irankriegs sind die Spritpreise auch in den USA erheblich gestiegen. Die Amerikaner zahlen im Schnitt fast 50 Prozent mehr als vor Kriegsbeginn. Der Preis für Diesel kletterte kürzlich sogar auf ein neues Rekordhoch. Die Entwicklung setzt die regierende Republikanische Partei vor den Kongresswahlen im November zunehmend unter Druck. Unter den Republikanern ist die Maßnahme jedoch umstritten. Zuletzt hatten die USA während der Ölkrise der 1970er Jahre ihre Ausfuhren von Rohöl weitgehend gestoppt, um die heimischen Preise zu senken.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.