Künstliche Intelligenz
USA und China planen Austausch über Zwischenfälle - Wildberger fordert internationale Kontrolle

Die USA und China wollen nach Angaben des Weißen Hauses einen direkten Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz einrichten. Zudem sei ein Dialog über Chancen und Risiken von KI vereinbart worden.

    US-Präsident Donald Trump (r.) mit Chinas Präsident Xi Jinping
    US-Präsident Donald Trump (r.) mit Chinas Präsident Xi Jinping (IMAGO / UPI Photo / IMAGO / BONNIE CASH)
    Die Vereinbarung folgt auf Forderungen nach einer engeren Abstimmung der beiden international führenden KI-Mächte. Auch Bundesdigitalminister Wildberger pocht auf eine stärkere ‌internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Die Menschheit sei weder der KI noch der aktuellen Situation hilflos ausgeliefert, sagte der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Es müsse jedoch geklärt ​werden, wie eine Kontrolle der Technologie angesichts der rasanten Entwicklung organisiert werden könne.

    Wildberger: Internationale Atomenergiebehörde als Vorbild für Kontrolle

    Wildberger nannte die Internationale Atomenergiebehörde als Vorbild. Der Minister nahm zudem die Entwickler ​von KI-Technologien in die Pflicht.undesdigitalminister Wildberger will einem Medienbericht zufolge eine stärkere ‌internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz erreichen.
    Die Menschheit sei weder der KI noch der aktuellen Situation hilflos ausgeliefert, sagte der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Es müsse jedoch geklärt ​werden, wie eine Kontrolle der Technologie angesichts der rasanten Entwicklung organisiert werden könne.

    Neue Vorfälle mit ChatGPT

    Laut neuesten Angaben des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat die Künstliche Intelligenz des Unternehmens in mehr als 50 Fällen von Nutzern hochgeladene Bilder auf Online-Plattformen platziert. Es ist der erste bekanntgewordene Fall, dass Daten von Nutzern betroffen waren. Automatisierte KI-Agenten von OpenAI sollen zudem auf mehreren Webseiten der US-Regierung aktiv gewesen sein. Die Berichte folgen auf die Ankündigung des KI-Entwicklers, Zwischenfälle schneller öffentlich zu machen.
    Im August hatte OpenAI das Training seines neuen Modells Astra wegen Sicherheitsproblemen für zwei Wochen gestoppt. Europachef Marill sagte einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge, das Unternehmen habe ein Viertel seiner Ingenieure von anderen Projekten abgezogen, um Sicherheitslücken zu schließen.

    Mehr zum Thema

    Auslöschung der Menschheit? Tech-Bosse und die Panik vor KI
    KI außer Kontrolle – Wie gefährlich ist Künstliche Intelligenz wirklich?
    Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.