
Die vernachlässigten Investitionen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte in die Infrastruktur verlangten jetzt ihren Tribut, kritisierte der Geschäftsführer der Organisation, Hölser. Als Beispiele nannte er die ausstehende Mittelrheinvertiefung, Probleme mit dem Schienenweg und fehlende Lkw-Parkplätze. Der Binnenschifffahrtsverband verwies darauf, dass der Rhein bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein könnte. Sein Geschäftsführer Schwanen sagte der Rheinischen Post, im Laufe der Woche werde für den wichtigen Pegel in Kaub nur noch ein einstelliger Wert prognostiziert. Um die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straßen zu erleichtern, setzten mit Bayern und Baden-Württemberg weitere Bundesländer das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw aus. Im Kampf gegen Lieferengpässe wegen des Niedrigwassers kündigte Bundesverkehrsminister Bilger an, am Mittwoch mit den Ressortchefs der Länder über weitere Entlastungsmaßnahmen zu beraten.
Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
