
Das gesetzliche Verbot stelle einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit der Betroffenen dar, entschied der Verfassungsrat in Paris. Die französische Nationalversammlung und der Senat hatten im Juli mit breiter Mehrheit für das Gesetz gestimmt. Es sollte ursprünglich schon am 1. September in Kraft treten.
Ab diesem Datum sollten neue Konten für unter 15-Jährige auf Sozialen Medien verboten sein. Für bestehende Konten war eine Übergangsfrist bis zum Jahresende vorgesehen. Das Handyverbot in Schulen sollte auf die Oberstufe ausgeweitet werden.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
