Konferenz in München
Verkehrsminister drohen mit Klage gegen Trassenpreise

Im Streit um die Finanzierung gestiegener Trassenpreise im Personennahverkehr haben die Bundesländer der Bundesregierung mit einer Klage gedroht.

    Das Bild zeigt den CSU-Politiker Christian Bernreiter.
    Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, CSU (Archivbild). (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    Die Länder sähen sich zu rechtlichen Schritten gezwungen, falls der Bund die zusätzlichen Kosten nicht übernehme, sagte Bayerns Verkehrsminister Bernreiter nach einer Videokonferenz mit seinen Kolleginnen und Kollegen. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Länder eine vollständige finanzielle Kompensation der Mehrkosten.
    Die Trassenpreise zahlen die Verkehrsunternehmen für die Nutzung des Schienennetzes an die Deutsche Bahn als Betreiberin. Für den Regionalverkehr waren diese Gebühren bislang gedeckelt. Der Europäische Gerichtshof entschied jedoch im März, dass diese Regelung nicht mit europäischem Recht vereinbar sei.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.