Niedrigwasser
Binnenschifffahrts-Gesellschaft: Brauchen Klarheit bei Flottenerneuerung

Nach den Beratungen der Verkehrsminister über die angespannte Lage der Binnenschifffahrt wegen niedriger Pegelstände fordert die Branche, Klarheit für eine niedrigwassertaugliche Umrüstung ihrer Schiffe zu schaffen.

    Aufgerissen und ausgetrocknet ist eine Sandbank an der Niedrigwasser führenden Donau zu sehen.
    Eine Sandbank an der Niedrigwasser führenden Donau (hier bei Mariaposching in Niederbayern) (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
    Der Geschäftsführer der Gesellschaft HGK Shipping, Bauer, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, man brauche von der Bundesregierung einen verlässlichen Investitionsrahmen bis zum Jahr 2035, der privates Kapital mobilisiere und Planungssicherheit für Neubauten gebe. Für die Branche sei die Umrüstung notwendig, da keine dauerhafte Besserung in Sicht sei und die Prognosen vielmehr auf eine weitere Verschärfung hindeuteten.
    Gestern hatte Bundesverkehrsminister Bilger für einen weiteren Ausbau der Fahrrinnen geworben und eine Umrüstung von Schiffen angeregt, damit sie auch in Zeiten mit wenig Wasser Fracht transportieren können.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.