Südamerika
Viele Todesopfer und Schäden nach heftigem Erdbeben in Kolumbien

Im Westen Kolumbiens sind zahlreiche Menschen bei einem schweren Erdbeben ums Leben gekommen.

    Anwohner und Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Gebäudes, nachdem ein Erdbeben die kolumbianische Stadt Cali erschüttert hat.
    Zahlreiche Gebäude stürzten ein. (Santiago Saldarriaga / AP / dpa / Santiago Saldarriaga)
    Die Zahl der Toten wird nach Angaben der Polizei derzeit mit mehr als 100 angegeben; darunter stammen viele Opfer aus der Stadt Pereira westlich von
    Bogota. Etliche Menschen gelten in eingestürzten Gebäuden als vermisst. An mehreren Flughäfen wurde der Betrieb eingestellt. Kolumbiens Präsident de la Espriella berief einen Krisenstab ein.
    Laut der US-Erdbebenwarte hatte das Beben die Stärke 7,4. Das Epizentrum lag im Westen des Landes an der Pazifikküste. Agenturberichten zufolge waren die Erschütterungen im ganzen Land sowie in den Nachbarstaaten Venezuela, Ecuador und Panama zu spüren.
    Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.