Es sind positive Prognosen, die der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie nennt. Die deutsche Bauwirtschaft werde sich in diesem Jahr genauso erfolgreich entwickeln wie im vergangenen Jahr, erklärt Thomas Bauer.
Er rechnet für das deutsche Bauhauptgewerbe mit einem Umsatzplus von vier Prozent. Bei der Zahl der Beschäftigten kalkuliert Bauer mit einem Zuwachs von zwei Prozent. Dabei bietet der Arbeitsmarkt kaum noch Reserven. Die Zahl der arbeitslosen Bauingenieure und Baufacharbeiter sinkt. Schon seit Jahren ist die Zahl der Lehrlinge deutlich niedriger als die Zahl der Arbeitnehmer, die in Rente gehen.
Zwar wollen immer mehr Bauunternehmen ausbilden, für die Unternehmen wird es aber immer schwieriger, Ausbildungsstellen zu besetzen.
Etwa ein Drittel der Ausbildungsbetriebe im Baugewerbe beklagen sich über einen Mangel an Bewerbungen. Umso wichtiger sind in der Branche ausländische Fachkräfte aus den EU-Nachbarländern.
"Für das Jahr 2012 sind wir optimistisch, dass das deutsche Bauhauptgewerbe weitere Beschäftigung aufbauen kann. Wir erwarten ein Beschäftigungsplus von 1,5 Prozent auf 745.000 Beschäftigte."
Treiber für den baukonjunkturellen Aufschwung ist wie bereits im Vorjahr der Wohnungsbau. Gute Rahmenbedingungen wie rückläufige Arbeitslosenzahlen, niedrige Hypothekenzinsen sowie das großes Interesse der Kapitalanleger an Immobilienwerten haben die Umsätze im Wohnungsbau im ersten Quartal 2012 um sieben Prozent steigen lassen. Die Gefahr einer Immobilienblase wie etwa in Spanien sieht Bauer dabei nicht. Auch bei Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie bei Lagergebäuden zeigt der Trend nach oben. Gewerbeimmobilien gelten als wertbeständige Kapitalanlage. Schwieriger seien die Perspektiven für den Öffentlichen Bau. Hier erwartet Bauer in diesem Jahr einen leichten Rückgang. Günstiger beurteilt er dagegen die Perspektiven der Kommunen. Laut Steuerschätzung sollen die kommunalen Steuereinnahmen in den nächsten vier Jahren um etwa 20 Prozent steigen. Der Investitionsstau der Kommunen wird auf 100 Milliarden Euro geschätzt.
Trotzdem wäre es verfrüht für den öffentlichen Bau Entwarnung zu geben. Mittelfristig wird die Umsetzung der Schuldenbremse die Haushaltspolitik auf Sparkurs zwingen. Darunter wird erfahrungsgemäß die Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand ein Stück weit leiden.
Die Energiewende sei eine Chance für die Branche. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie fordert eine Sanierungsquote von mindestens zwei Prozent sowie steuerliche Fördermöglichkeiten bei der energetischen Sanierung von Wohneigentum. Der Hauptverband spricht sich für die Modernisierung konventioneller Kraftwerke sowie den Zubau neuer Gaskraftwerke aus. Insgesamt müsse der Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorangetrieben werden.
Er rechnet für das deutsche Bauhauptgewerbe mit einem Umsatzplus von vier Prozent. Bei der Zahl der Beschäftigten kalkuliert Bauer mit einem Zuwachs von zwei Prozent. Dabei bietet der Arbeitsmarkt kaum noch Reserven. Die Zahl der arbeitslosen Bauingenieure und Baufacharbeiter sinkt. Schon seit Jahren ist die Zahl der Lehrlinge deutlich niedriger als die Zahl der Arbeitnehmer, die in Rente gehen.
Zwar wollen immer mehr Bauunternehmen ausbilden, für die Unternehmen wird es aber immer schwieriger, Ausbildungsstellen zu besetzen.
Etwa ein Drittel der Ausbildungsbetriebe im Baugewerbe beklagen sich über einen Mangel an Bewerbungen. Umso wichtiger sind in der Branche ausländische Fachkräfte aus den EU-Nachbarländern.
"Für das Jahr 2012 sind wir optimistisch, dass das deutsche Bauhauptgewerbe weitere Beschäftigung aufbauen kann. Wir erwarten ein Beschäftigungsplus von 1,5 Prozent auf 745.000 Beschäftigte."
Treiber für den baukonjunkturellen Aufschwung ist wie bereits im Vorjahr der Wohnungsbau. Gute Rahmenbedingungen wie rückläufige Arbeitslosenzahlen, niedrige Hypothekenzinsen sowie das großes Interesse der Kapitalanleger an Immobilienwerten haben die Umsätze im Wohnungsbau im ersten Quartal 2012 um sieben Prozent steigen lassen. Die Gefahr einer Immobilienblase wie etwa in Spanien sieht Bauer dabei nicht. Auch bei Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie bei Lagergebäuden zeigt der Trend nach oben. Gewerbeimmobilien gelten als wertbeständige Kapitalanlage. Schwieriger seien die Perspektiven für den Öffentlichen Bau. Hier erwartet Bauer in diesem Jahr einen leichten Rückgang. Günstiger beurteilt er dagegen die Perspektiven der Kommunen. Laut Steuerschätzung sollen die kommunalen Steuereinnahmen in den nächsten vier Jahren um etwa 20 Prozent steigen. Der Investitionsstau der Kommunen wird auf 100 Milliarden Euro geschätzt.
Trotzdem wäre es verfrüht für den öffentlichen Bau Entwarnung zu geben. Mittelfristig wird die Umsetzung der Schuldenbremse die Haushaltspolitik auf Sparkurs zwingen. Darunter wird erfahrungsgemäß die Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand ein Stück weit leiden.
Die Energiewende sei eine Chance für die Branche. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie fordert eine Sanierungsquote von mindestens zwei Prozent sowie steuerliche Fördermöglichkeiten bei der energetischen Sanierung von Wohneigentum. Der Hauptverband spricht sich für die Modernisierung konventioneller Kraftwerke sowie den Zubau neuer Gaskraftwerke aus. Insgesamt müsse der Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorangetrieben werden.