
Neben Social-Media-Kanälen, Newslettern und Websites seien auch sechs Angebote im linearen Hörfunk wie die "Satire am Sonntag" bei WDR4 und "Ex & Pop" bei WDR3 betroffen. Im linearen Fernsehen sollen neben "Frau TV" auch "Menschen hautnah", die "WDR Story" und vier weitere Formate eingestellt werden.
Zahl der Angebote soll langfristig halbiert werden
Langfristig will der WDR die Zahl seiner Angebote von derzeit rund 600 auf 300 halbieren. Auch beim Personal wird gespart: Bis 2030 sollen mehr als 130 durch Verrentung frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Außerdem will der WDR das Auftragsvolumen für freie Mitarbeiter senken.
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert die Pläne. Eine von den Bundesländern verantwortete Rundfunkpolitik, so die Gewerkschaft, "spart die Sender kaputt" und führe zu weniger Sendungen für die Breite der Gesellschaft.
Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
