
Dieses Geld könne nur investiert werden, wenn sichergestellt sei, dass der Bund sich damit nicht zum Finanzier einer Kulturpolitik mache, die jüdische Künstler systematisch auszugrenzen drohe, erklärte Weimer. Er warf der Linken "offen zur Schau getragenen Antisemitismus" vor.
Weimer zog eine Verbindung zur Absage der Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele. Sie sei "eine Mahnung für das, was auch dem Kulturbetrieb an Engstirnigkeit und Ausgrenzung drohte, wenn die Linkspartei an die Macht käme", erklärte der parteilose Politiker weiter.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag war die Linke mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Sie strebt eine Koalition mit SPD und Grünen an.
Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
