Die scheidende BSW-Landeschefin Wolf sagte, es gebe aber weiter ein klares Bekenntnis zum Regierungsvertrag. Sie machte deutlich, dass die Abgeordneten trotz Parteiaustritts in der Fraktion bleiben wollten. Die Abgeordneten hätten sich nicht von der Partei entfernt, sondern die Partei von ihnen. Sie sprach von einem unerträglichen Flirt mit dem AfD-Landeschef Höcke im Landtag und verwies auf die Forderung von BSW-Parteigründerin Wagenknecht. Diese hatte vom BSW in Erfurt verlangt, der CDU-geführten Regierung unter Ministerpräsident Voigt die Unterstützung zu entziehen. Wagenknecht warf den Abgeordneten nun vor, der Partei vor der Wahl in Sachsen-Anhalt maximal zu schaden.
Voigt regiert im Freistaat mit einem Bündnis aus CDU, BSW und SPD, das im Landtag von Anfang an keine eigene Mehrheit hatte. Er will trotz der Auseinandersetzungen im BSW an der sogenannten Brombeer-Koalition festhalten.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
