Nach dem Bürgerkrieg
Zukunft von russischen Stützpunkten in Syrien geklärt

Anderthalb Jahre nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad haben sich die Regierungen in Syrien und Russland auf die künftige Nutzung von russischen Stützpunkten auf syrischem Staatsgebiet geeinigt.

    Das Bild zeigt den Hafen von Tartus. Im Hafenbecken liegen mehrer russische U-Boote.
    Russische Schiffe im Hafen von Tartus (Archiv) (picture alliance / Alexander Zemlianichenko)
    Beide Seiten vereinbarten eine Absichtserklärung zu den Basen in der Hafenstadt Tartus und am Luftwaffenstandort Hmeimim, wie das syrische Außenministerium mitteilte. Demnach sollen die militärischen Anlagen künftig als gemeinsame Ausbildungszentren genutzt werden. Zivile Einrichtungen wie ein Flughafen und ein Anleger würden an den syrischen Staat übergehen. Ursprünglich wollte Russland seine militärische Präsenz in Syrien aufrechterhalten, verlor jedoch an Einfluss in der Region.
    Moskau und Damaskus hatten seit dem Machtwechsel in Syrien über die Nutzung der Militärstützpunkte verhandelt. Der Kreml war zuvor ein wichtiger Unterstützer Assads.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.