Gewitter 
Zwei Tote bei Unwettern mit Tornados in Thüringen und Rheinland-Pfalz

Bei den jüngsten Unwettern in Deutschland sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

    Thüringen, Ohrdruf: Auf dem Parkplatz eines Supermarkts liegen nach einem Sturm Teile von Bäumen und abgebrochene Äste.
    Es gab Unwetter in mehreren Bundesländern, unter anderem in Thüringen. (Daniel Vogl / dpa / Daniel Vogl)
    In Thüringen starb ein Vater, der mit seinem Kind auf dem Weg zur Kita war. Er wurde von herabfallenden Ästen erschlagen. Das Kind blieb den Angaben zufolge unverletzt. In Rheinland-Pfalz traf ein entwurzelter Baum zwei Spaziergängerinnen. Sie hatten unter einer überdachten Sitzgelegenheit Schutz gesucht, wie die Polizei Koblenz mitteilte. Beide Frauen wurden schwer verletzt, eine von ihnen tödlich.
    In Fürstenwalde in Brandenburg wurden drei Menschen durch einen Tornado verletzt. Medienberichten zufolge gab es auch im hessischen Solms und bei Arnstadt in Thüringen jeweils einen Tornado. Aus Unterfranken in Bayern wurden Gewitter und Starkregen gemeldet. Die Unwetter richteten teils erhebliche Schäden an. Örtlich gab es Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.