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Seit 04:05 Uhr Die neue Platte XL
(dpa)

PACS - Ehe lightOhne teure Scheidung

In Frankreich boomt gerade ein Modell, das sich PACS nennt. Ohne große Formalitäten können Paare einen "Zivilen Solidaritätspakt" eingehen, der ihnen eine Rechtssicherheit gibt - solange sie das wollen. Denn genauso einfach wie man den Vertrag schließt, kann man ihn auch wieder auflösen. Die Schweiz hat diese Form der "Ehe light" im April übernommen. Wäre das auch ein Modell für Deutschland?


Ein Mann sitzt abends in einem Büro an einem vollen Schreibtisch und arbeitet in Berlin am 17.01.2011.  (picture-alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Diagnose ohne KonsequenzenIst der Stress am Arbeitsplatz wirklich nicht zu stoppen?

Die Diagnose ist eindeutig: Viele Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich durch den Druck am Arbeitsplatz überfordert und arbeiten weit mehr, als ihnen guttut. Nach einer Studie des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK legt dabei jeder vierte Vollzeit-Beschäftige ein Arbeitstempo vor, das längerfristig nicht durchzuhalten ist.


Nächste Sendung: 10.07.2015 10:10 Uhr

Lebenszeit
Leben in der Einwanderungsgesellschaft
Wie lernen wir das Miteinander?

Gesprächsgäste:
Nazli Mahjoubi und Nilofar Elhami, Cousinen, ursprünglich aus dem Iran. Sind als Kinder ausgewandert, die eine nach Deutschland, die anderen nach Schweden
Mareike Geiling von der Initiative "Flüchtlinge Willkommen"
Eric T. Hansen, Publizist, US-Amerikaner, lebt seit den 80er-Jahren in Deutschland
Am Mikrofon: Sören Brinkmann

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
Es hat sich einiges getan in Deutschland. Dieses Land wird nicht mehr nur repräsentiert von Schmidts, Schröders und Müllers, sondern auch von Menschen, die Özoguz, Zervakis oder Boateng heißen. Sie sitzen in der Bundesregierung, moderieren die Tagesschau oder schießen Tore für die Nationalmannschaft. Es sind Menschen, die uns bewusst machen, dass Deutschland seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland ist. Doch im Moment zeigt sich wieder deutlich: Die Gesellschaft ist angesichts dieser Entwicklung gespalten. Auf der einen Seite gibt es Pegida, Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime, Angst vor Überfremdung oder vor einer Überforderung des Sozialstaates. Auf der anderen Seite stehen viele Menschen, die sie sich wohlfühlen in diesem bunteren Deutschland, die Initiativen gründen, um Einwanderern das Ankommen zu erleichtern - wie zum Beispiel die WG-Vermittlung "Flüchtlinge Willkommen".
Eines ist klar: Angesichts der demografischen Entwicklung braucht Deutschland Einwanderung. Wie kann sie also aussehen, diese deutsche Einwanderungsgesellschaft? Brauchen wir mehr Miteinander? Und wenn ja, wie lernen wir ein verträgliches Zusammenleben, von dem beide Seiten profitieren? Können wir uns an anderen Ländern ein Vorbild nehmen - zum Beispiel an den USA oder Schweden? Was sollte sich in unserem Denken und Handeln ändern, um das Leben in unserer Einwanderungsgesellschaft zu akzeptieren und für alle positiv zu gestalten?
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