Nordrhein-Westfalen
1.400 Einsatzkräfte und Löschhubschrauber kämpfen gegen Waldbrand bei Düren

Im nordrhein-westfälischen Kreis Düren kämpfen 1.400 Einsatzkräfte weiter gegen das Feuer bei Hürtgenwald.

    Ein Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter unterstützt die Löscharbeiten beim Waldbrand im Hürtgenwald.
    Ein Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter unterstützt die Löscharbeiten beim Waldbrand im Hürtgenwald. (Federico Gambarini / dpa / Federico Gambarini)
    Sie werden dabei von mehreren Löschhubschraubern unterstützt. Die Kreisverwaltung bezeichnete den Waldbrand als größten und folgenschwersten in Deutschland in diesem Sommer. Fünf Feuerwehrleute seien verletzt worden. Der in der Nacht zum Freitag evakuierte Ortsteil Gey bleibe aus Sicherheitsgründen vorerst gesperrt. Die Bewohner umliegender Ortschaften seien aufgefordert, sparsam mit Wasser umzugehen. - Das Waldstück in der Eifel brennt seit Donnerstag. Betroffen ist ein Gebiet von etwa 300 Hektar.
    Der große Flächenbrand bei Langscheid im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz konnte gestern gelöscht werden. Dort wurden sieben Menschen verletzt, eine kleine Ortschaft wurde evakuiert.
    Evakuierungen wegen Waldbränden sind in Deutschland eher selten, kommen aber vor. So wurden im vergangenen Jahr beispielsweise in der Gohrischheide im sächsischen Landkreis Meißen einige Ortsteile geräumt und im Sommer 2022 mehrere Dörfer in Brandenburg.
    Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.