UNO zum Klima
1,5-Grad-Grenze wird gerissen - zumindest vorübergehend

Die UNO sieht kaum Chancen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

    Schmelzendes Eis in der Arktis vor einem blauen Himmel, von dem die Sonne strahlt
    Schmelzendes Eis in der Arktis: Erde steuert laut UNO auf Erwärmung von 2,6 Grad zu. (Symbolbild) (imago / imagebroker / alimdi / Arterra)
    Dieser Wert werde zumindest vorübergehend überschritten, heißt es in einem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, der in Nairobi vorgestellt wurde. Die Welt befinde sich derzeit auf dem Weg zu einer Erderwärmung von 2,6 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.
    Es müsse darum gehen, die Überschreitung so gering wie möglich zu halten, erklärte UNO-Generalsekretär Guterres. Der Bericht erwartet selbst bei einem optimistischen Szenario einen Temperaturanstieg von 1,8 Grad. In der Realität stiegen die CO2-Emissionen aber weiterhin und hätten nach der Corona-Pandemie Jahr für Jahr immer neue Höchstwerte erreicht.
    Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.