
Zu der Großdemonstration auf der Theresienwiese hat der von Exil-Iranern gegründete Verein "The Munich Circle" aufgerufen. Er geht von rund 100.000 Teilnehmern aus. Unklar ist, ob Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten iranischen Schahs, bei der Kundgebung sprechen wird. Er ist Gast der Sicherheitskonferenz. Pahlavi machte dort deutlich, dass er nach einem möglichen Ende des iranischen Regimes kein Führungsamt anstrebe. Er wolle lediglich das Land so weit bringen, dass die Menschen ihre erste demokratische Regierung wählen könnten, sagte er.
Parallel zu der Münchner Demonstration soll es heute auch Großveranstaltungen im kanadischen Toronto und in Los Angeles in den USA sowie in weiteren Ländern geben. Im Iran hatte es um den Jahreswechsel wochenlange Massenproteste gegeben, die vom Regime blutig niedergeschlagen wurden.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
