
Die nach dem Ersten Weltkrieg ins Exil geflohene, letzte österreichische Kaiserin Zita von Bourbon-Parma hatte den Familienschatz der Kaiser-Dynastie 1940 mit nach Kanada gebracht. Sie war vor den vorrückenden deutschen Truppen aus Belgien geflohen. Zita verfügte, dass der Verbleib der Juwelen geheim bleiben sollte. Das Geheimnis wurde innerhalb der Familie über Generationen weitergegeben und erst im vergangenen Jahr öffentlich gemacht.
Der Schmuck befindet sich in der Obhut des kanadischen Treuhandfonds Fiducie Saint-Joseph. Eine österreichische Kommission prüft derzeit, ob die Alpenrepublik Ansprüche auf die Stücke hat.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
