Rettungskräfte im Einsatz
157 Tote und Hunderte Vermisste nach Sturzflut im Grenzgebiet Nepals und Chinas

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet Chinas und Nepals ist die Zahl der Todesopfer noch einmal deutlich gestiegen.

    Häuser sind von der Schlammlawine schwer beschädigt, auf der Straße fließt dr Schlamm noch ab.
    In Nepal, nahe der Grenze zu Tibet, hat es durch eine Schlammlawine viele Tote gegeben. (AFP / PRAKASH MATHEMA)
    Allein in Nepal wurden nach Polizeiangaben bislang 157 Leichen geborgen. Dort ist das Schicksal von hunderten Personen noch unklar; die Suche dauert an. Unter den Vermissten sollen mehr als 290 ausländische Touristen sein, darunter US-Amerikaner, Spanier und Deutsche. Das Auswärtige Amt teilte mit, die deutsche Botschaft in Kathmandu stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt. Noch habe man keine Kenntnis, ob auch Bundesbürger betroffen seien. Auf der chinesischen Seite gab es nach Angaben von Staatsmedien mindestens 3 Tote; 265 Personen werden vermisst.
    Die Sturzflut aus Wasser und Schlamm hatte mehrere Ortschaften, Straßen und Brücken zerstört. Die Regierungen beider Staaten entsandten weitere Rettungskräfte in das Gebiet. Die Ursache für die Sturzflut ist noch unklar.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.