Italien
239 nächtliche Glockenschläge für Erdbebenopfer von Amatrice

In der mittelitalienischen Gemeinde Amatrice ist in der Nacht mit einer Mahnwache und 239 Glockenschlägen an das schwere Erdbeben vor zehn Jahren erinnert worden.

    Ein Feuerwehrmann geht durch eine komplett zerstörte Häuserstraße in Richtung eines dramatisch wirkenden Sonnenuntergangs. Man sieht ihn von hinten.
    Die damaligen Zerstörungen in Amatrice waren immens. (Alessandro Di Meo/ANSA/dpa)
    Um 3.36 Uhr - dem Zeitpunkt der schlimmsten Erdstöße - gab es zunächst eine Schweigeminute. Anschließend läuteten die Glocken: Für jedes Todesopfer in Amatrice schlug die Glocke einmal. Im Laufe des Tages wird Italiens Ministerpräsidentin Meloni in Amatrice erwartet.
    Das verheerende Hauptbeben in der Nacht zum 24. August 2016 hatte eine Stärke von 6,2. Insgesamt kamen in der Region fast 300 Menschen ums Leben. Hunderte wurden verletzt, viele davon schwer. Tausende verloren ihr Zuhause.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.