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25 Jahre Kronberg Academy
"Wir wollen keine Pokale gewinnen"

Seit 25 Jahren fördert die Kronberg Academy junge, hochbegabte Musiker, die Geige, Bratsche und Cello spielen. Dabei messe sich der Erfolg nicht an gewonnenen Wettbewerben, so Friedemann Eichhorn, Direktor der Kronberg Academy Studiengänge, im Dlf. Ziel sei, dass die Studierenden ihre "eigene Stimme" finden.

Friedemann Eichhorn im Gespräch mit Jochen Hubmacher | 30.04.2018
    Musiker der Brandenburger Symphoniker spielen am 30.07.2013 in Rheinsberg (Brandenburg) im Heckentheater des Schlossparks bei der Aufführung der Phantastischen Oper "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach.
    "Es geht darum, den jungen Menschen zu helfen, wirklich musikalisch zum Ziel zu kommen", sagte Friedemann Eichhorn, Direktor der Kronberg Academy Studiengänge im Dlf. (picture alliance / Jens Kalaene)
    Die Kronberg Academy kümmere sich zwar auch um Karrierebegleitung. "Aber letztlich geht es in Kronberg um etwas ganz anderes. Es geht darum, den jungen Menschen zu helfen, wirklich musikalisch zum Ziel zu kommen. Das kommt man natürlich nie. Das ist ja immer nur ein Suchen. Das ist ein lebenslanger Weg."
    Bei der Förderung sei man zudem nicht auf der Suche nach einem Image für die Hochbegabten. Die Akademie sei davon überzeugt, dass derjenige in Zukunft gehört werde, "der wirklich etwas Persönliches musikalisch zu sagen hat", so Eichhorn.
    Maßgeschneidertes Studium in Kronberg
    In Kronberg finde sich eine "Art Weltauswahl" von jungen Musikern, denen ein maßgeschneidertes Studium geboten werde. "Jeder einzelne Termin wird auch auf den Konzertplan des jungen Musikers abgestimmt. Das ist natürlich was ganz besonderes."