Nordafrika
28 Tote bei Drohnenangriff auf Markt im Sudan

Im Bürgerkriegsland Sudan sind bei einem Drohnenangriff auf einen Marktplatz laut Menschenrechtlern mindestens 28 Personen getötet worden.

    Blick aus der Ferne: Dichter schwarzer Rauch steigt auf einem Platz in einer Stadt aus einem brennenden Fahrzeug hervor. Im Vordergrund ein Pickup und mehrere Menschen.
    Rauch nach einem Angriff der RSF-Miliz im Sudan (Archivbild vom Mai 2025). (picture alliance / Associated Press / Uncredited)
    Die Attacke ereignete sich demnach in der Region Kordofan im Süden des Landes. Der Markt sei zum Zeitpunkt des Angriffs voller Zivilisten gewesen, berichtete die Menschenrechtsorganisation "Emergency Lawyers". Neben den Toten habe es dutzende Verletzte gegeben. Wer den Angriff verübte, ist noch unklar. Erst vor gut einer Woche waren bei einer Drohnenattacke in der Region mindestens 24 Menschen getötet worden.
    Im nordfrikanischen Sudan gibt es seit April 2023 einen Bürgerkrieg zwischen der Armee und der Miliz RSF. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bislang mindestens 40.000 Menschen getötet; mehr als 14 Millionen sind auf der Flucht. Beiden Kriegsparteien werden Gräueltaten vorgeworfen.
    Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.