Nach Ausschreitungen
3.000 Soldaten als Unterstützung bei Anti-Migrations-Protesten in Südafrika

In Südafrika hat die Regierung über 3.000 Soldaten eingesetzt, um die Polizei angesichts antimigrantischer Proteste zu unterstützen.

    Mehrere Menschen halten Schilder hoch und demonstrieren.
    Tausende Meschen protestierten gegen die Einwanderungspolitik in Südafrika. (Themba Hadebe / AP / dpa / Themba Hadebe)
    Zuletzt war es bei den Demonstrationen der sogenannten "March and March"- Bewegung zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Die Bewegung kündigte an, jede Woche gegen illegale Einwanderung zu demonstrieren.
    Seit Beginn der Protestwelle im April wurden laut Behörden mindestens vier Menschen bei rassistischen Übergriffen getötet. Besonders von Anfeindungen betroffen sind Menschen aus Malawi, Simbabwe oder Nigeria. Offiziellen Zahlen zufolge machen Migranten rund vier Prozent der Bevölkerung aus, die Dunkelziffer wird jedoch höher geschätzt.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.