Bayern
3.500 Menschen protestieren gegen Höcke-Auftritt im Allgäu - Redeverbot für AfD-Politiker kurzfristig vom Verwaltungsgerichtshof aufgehoben

In Bayern haben nach Polizeiangaben etwa 3.500 Menschen gegen einen Auftritt des AfD-Politikers Höcke demonstriert.

    Der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke signiert im Löwensaal vor seiner Rede ein paar Wahlplakate für seine Anhänger.
    Bayerische Kommunen wollten ein Redeverbot für den Thüringer AfD-Chef Höcke in öffentlichen Räumlichkeiten erwirken, scheiterten aber vor dem Verwaltungsgerichtshof. (dpa / Felix Kästle)
    Der Thüringer AfD-Chef war zum Kommunalwahlkampf seiner Partei in Lindenberg erschienen. Dort waren etwa 600 Menschen zusammengekommen. Darüber hinaus nahmen etwa 150 an einer weiteren Kundgebung teil, die laut einer Polizeisprecherin dem rechten Spektrum zuzuordnen waren.
    Die Stadt Lindenberg hatte vergeblich versucht, ein Redeverbot gegen Höcke durchzusetzen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hob die Billigung des Redeverbots durch das Verwaltungsgericht Bayreuth kurz vorher auf. Höcke ist zweimal rechtskräftig wegen der Verwendung einer verbotenen Naziparole verurteilt.
    Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.