
Auf dem Flugplatz im rheinland-pfälzischen Mendig werden bis Sonntag rund 45.000 Menschen erwartet. Zur Eröffnung hissten die Organisatoren die deutsche Fahne und sprachen ein Friedensgebet. Es wurde eine Art Zeltstadt aufgebaut, mit Orten zum Beten, Essen, für Ausstellungen und einem Basar.
Das auch "Jalsa Salana" genannte Treffen findet zum 50. Mal statt. Der Bundesvorsitzende der "Ahmadiyya Muslim Jamaat", Wagishauser, sagte, man mache sichtbar, was für die Mehrheit der Muslime in Deutschland gelebte Realität sei: Ehrenamt, Zusammenhalt und ein klares Bekenntnis zu Frieden und Demokratie. In weiten Teilen der aktuellen Landtagswahlkämpfe komme das ledier kaum vor, kritisierte er.
Die Ahmadiyya versteht sich als muslimische Gemeinde. Sie entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Nordindien und geht auf Mirza Ghulam Ahmad zurück. Unter anderem weil dieser sich als Prophet sah, wird die Gruppierung von anderen Muslimen oft nicht anerkannt.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
