Südsudan
49 Tote bei bewaffnetem Überfall von Viehdieben

Bei einem Überfall im Südsudan auf Viehhirten sind mindestens 49 Menschen getötet worden.

    Eine Lupe auf einer Landkarte über der Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan
    Im Südsudan wird immer wieder auch um Viehherden gekämpft. (IMAGO / Pond5 Images / kozak7891238)
    Nach Angaben von Behördenvertretern attackierten bewaffnete Angreifer gestern ein Hirten-Lager im Bundesstaat Warrap. Dabei seien auch mehr als 30 Menschen verletzt worden. Die südsudanesische Regierung machte Viehdiebe aus dem benachbarten Bundesstaat Unity für den Überfall verantwortlich. Die Behörden beider Bundesstaaten würden bei der Suche nach den Tätern zusammenarbeiten, hieß es.
    Im Südsudan kommt es immer wieder zu Spannungen und Gewalt zwischen ethnischen Gruppen. Dabei geht es oft um Viehbestände, da Hirten miteinander um knappe Weideflächen und Wasser konkurrieren.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.