
Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Pestel-Instituts. Bundesweit seien im vergangenen Jahr rund 85.000 Wohnungen weniger fertiggestellt worden als zwei Jahre zuvor, heißt es im sogenannten Bau-Monitor. Das Pestel-Institut geht davon aus, dass dadurch das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozentpunkte niedriger ausfiel und dem Staat rund sieben Milliarden Euro an Steuereinnahmen entgingen.
Bundesweit fehlen nach den Berechnungen inzwischen 1,35 Millionen Wohnungen. Die Wissenschaftler warnen, der Wohnungsmangel erschwere es Unternehmen zunehmend, offene Stellen zu besetzen. Trotz zuletzt steigender Baugenehmigungen rechnet die Baubranche auch in diesem Jahr mit einem weiteren Rückgang beim Wohnungsneubau.
Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
