
Den Auftakt der zentralen Gedenkfeier in New York bildete eine Schweigeminute an jenem Ort, an dem früher das World Trade Center mit seinen Zwillingstürmen stand. Dort - am Ground Zero in Manhattan - waren Vizepräsident Vance sowie die vier noch lebenden früheren Präsidenten Clinton, Bush, Obama und Biden sowie zahlreiche Hinterbliebene zugegen. Angehörige lasen die Namen der Getöteten vor. Der amtierende Präsident Trump blieb der Veranstaltung fern und hielt am Verteidigungsministerium eine Rede. Dabei rechtfertigte er den aktuellen Krieg gegen den Iran. In Brüssel wurde ebenfalls an das Attentat erinnert, wo die Spitzen der NATO und der EU der Opfer gedachten. Bundeskanzler Merz verwies anlässlich des 25. Jahrestags der Anschläge darauf, dass Deutschland auch heute entschlossen sei, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten für jene Werte einzutreten, die beide Länder verbänden, nämlich Freiheit, Demokratie und Respekt. Am 11. September 2001 hatten Islamisten des Terrornetzwerks Al-Qaida insgesamt vier Passagierflugzeuge gekapert. Zwei von ihnen wurden in das World Trade Center gesteuert und eines in das Pentagon. Eine weitere Maschine stürzte in Pennsylvania ab. Bei den Anschlägen kam insgesamt fast 3.000 Menschen ums Leben.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
